Wir wissen, wie es sich anfühlt, wenn der Körper spricht und man seine Sprache nicht versteht.

Jeder von uns stand einmal an dem Punkt, an dem du vielleicht gerade stehst. Wir kennen das Gefühl, dass etwas nicht stimmt und man nicht weiß, was man dagegen tun kann. Deshalb machen wir diese Arbeit.

Wie alles begann

Arnd Jost in Aktion

Arnd Jost arbeitete als Krankenpfleger auf einer Intensivstation, als ihn chronische Rückenschmerzen fast in den OP zwangen. Seine Physiotherapeutin Petra half ihm damals aus der Krise – mit Übungen, mit Massagen, aber vor allem mit einer Frage, die alles für ihn veränderte:

„Wie kann es sein, dass du abends schmerzfrei Judo machst und morgens bei der Arbeit kaum laufen kannst?"

Arnd hatte darauf keine Antwort. Er, der alles naturwissenschaftlich erklären wollte, stand vor einem Widerspruch, den sein Verstand nicht auflösen konnte. Aber sein Körper konnte es.

In den folgenden Jahren lernte Arnd, die Signale seines Körpers zu lesen. Er entdeckte, dass Schmerz und Gefühle zusammenhängen und dass körperliche Blockaden oft inneren Mustern folgen. Was als persönliche Suche begann, wurde zu einer Methode: das Körperorientierte Bewusstseinstraining nach Jost war geboren.

Fast 30 Jahre lang hat Arnd sein Training weiterentwickelt und an andere weitergegeben. Er hat vielen Menschen geholfen, die Verbindung zu sich und ihrem Körper wiederzufinden.

Arnd ist 2025 verstorben. Was er hinterlässt, ist eine Methode, die wirkt und ein Team, das sie weiterträgt. Als Menschen, die Leben braucht Bewegung am eigenen Leib erfahren haben.

Arnds Arbeit lebt durch uns weiter.

Arnd hat seine Methode nicht für sich behalten. Er hat sie an jeden von uns weitergegeben – persönlich und über viele Jahre. Jeder im Team ist durch seine Hände gegangen. Jeder hat an sich selbst erfahren, was diese Arbeit bewirken kann. Und jeder trägt sie auf seine eigene Art weiter.

Was uns verbindet, ist mehr als die Ausbildung. Es ist die Erfahrung, dass diese Arbeit etwas verändert hat, das wir vorher nicht für möglich gehalten hätten.

Drei Wege, eine Berufung

Jeder von uns kam auf seinem Weg zu Leben braucht Bewegung und brachte seine eigene Geschichte mit.

Foto von Sven Panko

Sven Panko

Faszientraining, Meditation, Seminare und Personal Coaching

Studio Hattingen

2008 steckte ich seit zwei Jahren im Burnout. Panikattacken, Schlafstörungen, Schwindel und Dauerkopfschmerzen bestimmten meinen Alltag. Ich war in der Softwareentwicklung erfolgreich, aber mein Körper machte nicht mehr mit. Durch Zufall landete ich in einem 4-Tages-Seminar bei Arnd, und am Abend des zweiten Tages schlief ich zum ersten Mal seit Monaten durch, ohne Schwindel und ohne Schmerzen. Das ließ mich nicht mehr los.

Im Training fand ich die Ursache meiner Probleme: Ich mache alles, was ich anfasse, mit Hingabe, aber mein Beruf hat mich nicht erfüllt. Software zu entwickeln war ein tolles Hobby, aber nicht meine Berufung. Also brannte ich dort aus.

Als ich 2010 vor der Frage stand, wie es weitergeht, kam Arnd auf mich zu. Er hatte bemerkt, dass ich die Inhalte des Trainings begeistert an Freunde und Familie weitergab, und fragte, ob ich mir vorstellen könnte, das auch beruflich zu machen. Ich habe mir dafür fast ein halbes Jahr Zeit genommen. Ich wollte wissen, ob das wirklich mein Weg ist oder nur eine Idee, die sich gut anfühlt. Es war mein Weg.

Für Arnd war Leben braucht Bewegung immer ein gemeinsames Projekt, lange bevor es eine echte Unternehmensform gab. Ende 2023 haben er und ich diesem Projekt zusammen eine neue Heimat gegeben. Er hat mir vertraut, diese Arbeit weiterzutragen. Heute begleite ich Menschen dabei, frei zu werden und ihr Leben so zu leben, wie es ihnen entspricht.

Foto von Marla Sommer

Marla Sommer

Faszientraining, Meditation und Faszien-Massage

Studio Haltern am See

Ich kam mit großer Angst, die auch nach einer jahrelangen Therapie mein Leben fest in der Hand hatte, zu Arnd ins Training. Bis dahin habe ich einfach nur funktioniert, hatte keine Lebensfreude mehr und suchte dringend Hilfe. Das Training half mir zu erkennen, dass mein Körper mir etwas mitteilen wollte, nur verstand ich damals nicht was. Mit Arnds Training gelang es mir, die Sprache meines Körpers zu verstehen.

Ich verstand, die Angst wollte mich wachrütteln. In einer Meditation, die mir meinen roten Faden im Leben zeigte, war mir klar, ich bin ein Mensch der Bewegung jeglicher Art liebt und zum Glücklich sein braucht. Ich bin im Büro am falschen Ort, im falschen Job.

Würde ich weiter gegen meine Natur mein Leben leben, so wie in der Vergangenheit, würde ich keine Lebensfreude und Glück in meinem Leben finden.

Interessanterweise haben meine Freundinnen mich sofort bei meiner Entscheidung bestärkt, Trainerin bei Leben braucht Bewegung zu werden. Sie haben alle einstimmig gesagt: "Du gehörst ja auch nicht ins Büro!"

Heute bin ich eine begeisterte Trainerin, die Menschen bewegen möchte, um ihnen ebenfalls mit der Körperarbeit zu ermöglichen, ihr Glück zu finden und zu machen.

Foto von Eva Locks

Eva Locks

Faszientraining und Meditation

Studio Hattingen

Lange habe ich nicht gemerkt, wie schlecht es mir wirklich geht. Ich habe funktioniert – als Mutter und im Beruf, und irgendwie auch im Alltag dazwischen. Dabei war ich längst erschöpft. Innerlich angespannt und körperlich müde, und trotzdem ging es irgendwie weiter. Die Signale meines Körpers habe ich konsequent überhört. Bis er mich gestoppt hat.

Es begann mit Krämpfen in den Füßen. Erst nur manchmal, dann immer öfter. Laufen wurde zur Qual, und selbst Treppen schaffte ich kaum noch. Irgendwann habe ich mich nicht mehr getraut, mit dem Auto zu fahren. Mein Alltag fühlte sich an wie ein Kraftakt. Und da war diese Angst: Wie soll ich so weiterleben? Ich wusste, etwas musste sich ändern. Also habe ich mir Hilfe gesucht. Ich war bei verschiedenen Ärzten, ohne Ergebnis. Die Krämpfe blieben.

Also habe ich weitergesucht. Nach etwas, das meinem Körper wirklich guttut. So bin ich zum Faszientraining von Leben braucht Bewegung gekommen. Dort habe ich gelernt, meinen Körper wieder wahrzunehmen. Zu merken, wie viel Spannung ich mit mir herumtrage, und wie ich sie lösen kann. Mit der Zeit kam das Vertrauen zurück, und die Krämpfe wurden weniger. Ich bin Stück für Stück wieder bei mir angekommen.

Die Wirksamkeit von Leben braucht Bewegung hat mich so begeistert, dass ich heute Menschen auf genau diesem Weg begleite.

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